Römerfest in der Villa Haselburg
 
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Am 19.06. fand das Römerfest der Villa Haselburg in Hummetroth im Odenwald statt, zu dem auch erstmals terraplana eingeladen wurde. An 3 Ständen vermittelten terraplana - Mitglieder den Besuchern Einblicke in den römisch zivilen Bereich und erstmals auch in den römisch militärischen Bereich.

 

Die Herstellung römischer Öllampen nach dem vor 2.000 Jahren üblichen handwerklichen Verfahren, anschaulich demonstriert von Brigitte Schmidt, fand auch hier großen Anklang. Biggi Schroeder präsentierte den interessierten Besuchern eine große Auswahl an bereits fertig gestellten Öllämpchen und beantwortete gerne deren Fragen,  z.B. zur Funktionsweise der Lampen oder auch zur Bedeutung der Motive.

 

 

 

 

In unserer „Kinderwerkstatt“, fachmännisch betreut von Ursula Weiß-Göbel und Adi Göbel, konnten die Kleinen zuvor am Töpferstand erworbene Anhänger mit den bereitstehenden Acrylfarben bemalen. Diese Rohlinge waren aus weißem Ton, die Bildmotive allesamt aus der Antike. Es gab bei der Motivwahl durchaus Trends, denn bei den Jungen war der Leuchtturm Pharos aus Alexandria das beliebteste Motiv, bei den Mädchen waren es die Delphine.

 

 

An einem durchaus als majestätisch zu bezeichnenden Standort, mit Blick auf den Odenwald, präsentierten Jörg Lotter und Daniel Usher die „AEGINA“, ein nachgebautes römisches Frachtschiff.  Die beiden Erbauer beantworteten die Fragen der Besucher  hinsichtlich der Umsetzung vom Original zum Nachbau, sei es zur Beschaffung des Baumaterials, der technischen Umsetzung, als auch den Fahreigenschaften. Für die besonders Interessierten stand auch hier unsere Broschüre zur Verfügung, in welcher der Bau detailliert wiedergegeben wird.

 

Der Stand nahe der Aegina bot interessierten Kindern  die Möglichkeit, ein Bastelset  zum Selbstkostenpreis zu erwerben. Mittels diesem konnte die Aegina als Pappmodell nachgebaut werden.

 

Die in den römisch militärischen Bereich gehörenden Nachbauten der Manuballisten waren ein Publikumsmagnet. Präsentiert wurden Sie von ihren Erbauern Jörg Lotter und Daniel Usher. Auch wenn die Manuballisten - gegenüber dem auf der Haselburg von der  IV. Vindeliker-Kohorte Großkrotzenburg vorgestellten Scorpio - wie Spielzeug aussah, haben sie ihre Funktionstüchtigkeit in Schussversuchen deutlich zur Schau gestellt.

 

 

Text: Biggi Schroeder

Fotos: Peter Schmidt

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