terraplana in Xanten
 
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terraplana in Xanten
 

Am Wochenende (23. und 24. Juni 2012) fand in Xanten im Archäologischen Park wieder einmal das größte Römerfest Deutschlands statt. Allein der riesige Archäologische Park, der sich fast über die gesamte antike Stadt COLONIA ULPIA TRAIANA erstreckt, mit seinen z.T. wieder aufgebauten Gebäuden (Amphitheater, Tempel, Herberge, Bad) und dem neuen wunderbaren Museum ist schon eine Reise wert!

Aber am Wochenende wimmelte die Stadt wieder voller Leben: Außer den tausenden von Gästen aus dem In- und Ausland waren über 400 römisch gewandete Händler, Handwerker, Köche, Gladiatoren und Soldaten mit authentischer Ausrüstung aus allen Himmelsrichtungen des Römischen Reiches und der Grenzgebiete angereist: Aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Deutschland – und mit dabei: terraplana!!!




Wir hatten einen schönen Platz vis-a-vis zum Hafentempel, wo wir unsere Zelte aufschlagen konnten.



Jörg Lotter und Daniel Usher präsentierten dem interessierten Publikum ihren Nachbau eines römischen Lastkahns und demonstrierten ihre Manuballista, Geschütze ähnlich einer großen Armbrust.
 
Uschi Weiß-Göbel und Rita Lotter kümmerten sich um die Kinder, die Tonanhänger mit römischen Motiven bemalen konnten.
 




Adi W.-Göbel war als römischer Soldat gekleidet. Kinder konnten einen römischen Helm und ein schweres Kinder-Kettenhemd mit Schwert ausprobieren und hatten viel Spaß dabei.


Brigitte Schmidt führte vor, wie römische Öllämpchen mit Hilfe von Gipsformen hergestellt wurden und Peter Schmidt half mit Isa beim Verkauf der fertigen Lämpchen. Am Samstagabend waren wir zwar ganz schön geschafft (ca. 9 Stunden Dauerreden in Endlosschleife), aber auch sehr zufrieden mit den interessierten Zuhörern und dem Wetter.
 
Das änderte sich schlagartig am Sonntag: Dauerregen, dazu ein kalter heftiger Wind, Wasser triefte durch das Dach, trotzdem kamen noch viele Besucher.  Schließlich wurde sogar der Archäologische Park wegen einer Sturmwarnung geräumt. Als wir alles eingepackt hatten, waren wir nass bis auf die Haut. Das kann doch einen Römer nicht erschüttern - oder?

Text: Brigitte Schmidt
Fotos: Adi Göbel

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