terraplana bei Brot und Spiele in Trier
 
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„Brot und Spiele“ ist seit Jahren (Ende Aug./ Anfang Sept.) ein riesiges Römerspektakel auf historischem Boden in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Hier gibt es Gladiatoren-, Reiter- und römische Militärvorführungen. „Römische“ Handwerker zeigen ihr Können. Man fühlt sich in uralte Zeiten versetzt.

 

Auch dieses Jahr war wieder die terraplana-Gruppe „collegium transrhenanum“ in Trier dabei: Jörg und Rita Lotter, Daniel Usher, Uschi und Adi Göbel, Brigitte und Peter Schmidt. Wir reisten am Freitag, 31.8. an. Jörg Lotter und Daniel Usher ließen die AEGINA, den von ihnen nachgebauten römischen Lastkahn, ins Wasser des Teiches des Palastgartens bei den Kaiserthermen. Dann bauten wir unsere Zelte, Tische und Bänke auf.

 

Rechtzeitig wurden wir mit den Vorbereitungen fertig, um, als Römer gewandet, einem Highlight entgegenzusehen, dem Spektakel: „Herkules und die Macht des Bösen“, gespielt u.a. von bekannten Schauspielern, Stuntmen und „echten“ Gladiatoren im antiken Amphitheater von Trier, in dem schon vor 1800 Jahren – allerdings oft blutige – Spiele stattfanden! Die Stimmung wurde nur wenig durch ein paar Regentropfen getrübt, denn wir waren (mit Plastikfolie in nicht römischer Art) – auf alles vorbereitet.

 

 

 

Am Samstag und Sonntag hatten wir dann bei herrlichstem Wetter (Dank an Jupiter!!!) alle Hände voll zu tun. Jörg Lotter und Daniel Usher präsentierten die selbst gebauten Manuballistae, römische Torsionsgeschütze, erklärten den Nachbau des römischen Lastkahnes AEGINA und ließen Kinder eine kleine Probefahrt machen.

 

 

 

 

Rita Lotter und Peter Schmidt verkauften Öllämpchen und Tonanhänger mit römischen Motiven, die mit Uschi Weiß-Göbels Hilfe von Kindern gern bemalt wurden. Adi Göbel ließ die Kinder in ein römisches Kettenhemd schlüpfen und

 

 

Brigitte Schmidt zeigte wieder, wie römische Öllämpchen hergestellt wurden, beantwortete viele Fragen zu den Öllämpchen und informierte das interessierte Publikum über römische Theatermasken aus Ton, die als Statussymbol und zur Abwehr böser Geister dienten.

 

 

 

 

Zwischendurch konnten wir auch mal bei anderen Ständen schnuppern, bei einer Reitervorführung oder Gladiatorenkämpfen zuschauen, in einem römischen Reisewagen mitfahren und leckere römische Gerichte und Mulsum, den römischen Würzwein, testen.

 

 

Die Besucher von „Brot und Spiele“ kamen wie immer aus nah und fern, denn Trier liegt ja so nah an Luxemburg, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Aber man hörte bei dem oft jungen Publikum (Familien mit Kindern) auch englische/amerikanische, spanische und italienische Töne.

Anstrengend, aber schön, einfach klasse, so war wieder einmal unser Urteil, als wir dann Sonntag Abend alles wieder in die Autos gepackt hatten und Richtung Hessen heimfuhren.

Wir wurden vom Veranstalter wieder bestens betreut und unterstützt. Unser vielfältiges Angebot erreichte nicht nur die Erwachsenen, sondern sprach auch sehr viele Kinder an, was vom Veranstalter besonders gelobt wurde. Darum sind wir auch fürs kommende Jahr wieder gern gesehene Teilnehmer.

Die „Aktiven“ der terraplana-Gruppe „collegium transrhenanum“ würden sich freuen, wenn auch andere Mitglieder von terraplana unser Team für „Brot und Spiele“ und ähnliche Events erweitern und unterstützen würden. Meldet euch doch mal bei unserem Vorstandsmitglied Jörg Lotter!

Text: Brigitte Schmidt
Fotos: Peter Schmidt

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