Römerfest Villa Haselburg
 
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Auch beim diesjährigen Haselburgfest bei der römischen VILLA RUSTICA im Odenwald bei Hummetroth war die aktive „AG Römerzeit“ von terraplana wieder dabei! Das bedeutete allerdings für die Teilnehmer ein sehr anstrengendes Wochenende: Samstagvormittag wurden bereits die Zelte aufgebaut, Samstagabend musste im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz aufgebaut werden; dort ging „Die Nacht der Museen“ bis um 1.00 Uhr in der Frühe…Abbau, Heimfahrt, Schlafen, Umpacken und wieder zur Haselburg fahren, die Zelte einrichten und loslegen…..

Aber es hat sich gelohnt! Bei herrlichem Sonnenschein – vielleicht der schönste und wärmste Tag in diesem Jahr bisher – waren viele Gäste zum Haselburgfest gekommen. So waren wir ständig umringt von Menschentrauben.

 

Jörg Lotter und Daniel Usher präsentierten die AEGINA, den von ihnen nachgebauten römischen Lastenkahn und demonstrierten, wie Soldaten mit der Manuballista schossen. Vielen Interessierten erzählten sie über die Fundumstände der Originale und die Techniken ihres Nachbaus. (Sie redeten sich den Mund fusselig!)

 

 

Uschi Weiß-Göbel, unterstützt von ihrem Mann Adi sowie Rita Lotter kümmerte sich liebevoll im Aktionszelt um die zahlreichen Kinder, die wieder Tonanhänger mit römischen Motiven bemalen konnten. Einige gehören schon zur „Stammkundschaft“: Sie hatten schon im letzten Jahr einen Anhänger bemalt und waren in der Hoffnung gekommen, dass wir wieder da wären…

 

Brigitte Schmidt führte in einer Endlosschleife vor, wie römische Töpfer Öllämpchen mit Hilfe von Gipsmodeln herstellten. Ihr Mann Peter verkaufte fertige Öllampen, die bei einer Aktion im letzten Jahr entstanden waren, zugunsten von terraplana. Die meisten Öllampen haben ihre Vorbilder in Lampen, die in verschiedenen Museen ausgestellt sind. Ständig kommen „neue“ Modelle hinzu. Die Öllampen sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch praxistauglich. Die Begeisterung bei vielen jungen Zuschauern (und Käufern) hörte sich dann so an: „Echt geil…krass…abgefahren… Da kann man doch stolz sein!

 

 

Zum ersten Mal wurden auch die neuen „Zelte“ aufgebaut, die im Winter entstanden waren. Da wir bei den letzten Veranstaltungen immer wieder bis auf die Haut nass geworden waren, musste eine wettertauglichere Lösung her. Peter Schmidt  hatte für ein quadratisches „Aktionszelt“ und einen länglichen „Marktstand“ ein stabiles, aber gut zusammenlegbares Gestell gezimmert. Brigitte Schmidt hatte dazu eine wasserfeste Plane genäht – für die Dächer und für abknotbare Seitenwände. Alles musste natürlich „römerlike“ sein, ohne Nieten, Reißverschlüsse usw. Auf den Bildern kann man davon einiges erkennen…

 

Text: Brigitte Schmidt
Fotos: B. und P. Schmidt, Petra Pettmann,
Dennis Braks.

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