Das „collegium transrhenanum“ am Internationalen Museumstag, 22. Mai 2016 in Ladenburg

 

 

 

 

 






Wir waren zum 39. Internationalen Museumstag am 22.5.2016 in Ladenburg groß auf dem Poster angekündigt worden: Römerzeit mit allen Sinnen!








Für den Duft und Geschmack römischer Speisen hatte Uschi Weiß - Göbel gesorgt. Sie hatte viele römische Speisen vorbereitet von der Kost der einfachen Leute und des Militärs bis zu exklusiveren Gaumenkitzeln, die man probieren konnte.





Die kleinen grauen Gehirnzellen wurden mit Adi Göbel trainiert, der den Gästen das römische Rechenbrett erklärte.





Bei Brigitte und Peter Schmidt konnte man – wie immer – zuschauen, wie römische Öllämpchen hergestellt wurden und so mancher nahm auch solch ein „Souvenir“ mit, wodurch die Vereinskasse ein wenig gefüllt wurde.










Daniel Usher und Jörg Lotter präsentierten ihren römischen Lastenkahnnachbau AEGINA „zum Anfassen“, erzählten von den Fundumständen des Originals, dem Nachbau, dem Ausprobieren der Fahreigenschaften. Und der Wind blähte die Segel ganz pittoresk!




Um die Kinder sorgte sich – wie immer – Rita Lotter. In Maltuniken gewandet, konnten die Kinder Anhänger mit römischen Motiven bemalen.


Und die Gäste?
Es gab mehr Publikum als vor einem Jahr.
Alle waren gekommen: Die politische Prominenz der Stadt, die Presse und sehr viele interessierte Bürger, viele mit ihren – im positiven Sinn – neugierigen Kindern. Da war zum Beispiel ein ganz besonders cleverer Junge, der schon sehr viel über die Römer wusste. Er war richtig traurig (aber auch stolz auf sich selbst), dass er der Einzige in der Klasse ist, der sich für Geschichte interessiert, ein hoffnungsvoller Nachwuchs! Kontrastprogramm: Da war auch eine ältere Frau, die staunend und kopfschüttelnd vor unseren Lämpchen stand und sich laut fragte: „Wer kauft denn so was???“



Noch eine nette Begegnung: Ein älterer Restaurator, der vor etlichen Jahren bei der Bergung eines Lackprofils (Abzug eines Bodenprofils der Ladenburger Innenstadt) für das Museum geholfen hatte, brachte uns ein Reststück, das von damals übrig war. Bevor es seine Erben wegwürfen, würde er es uns gern vermachen. Wir von terraplana seien sicher würdig…. Nun haben wir kein Museum, aber ein Problem. Wer unserer terraplana-Mitglieder hätte denn Interesse an dem Stück, Größe ca. 40 x 50 cm? Wir geben es gerne an einen „Würdigen“ weiter. Bitte melden bei peter.schmidt-golle@gmx.de

 

Fotos: Peter Schmidt
Text:   Brigitte Schmidt
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